«Auf Amerika fahren, das wär gut, und da kann man viel Geld verdienen»

Erschienen in: Augustin Nr. 526, März/April 2021

Chicago, sagt man, sei die größte burgenländische Stadt der Welt. Als das Burgenland noch sehr arm und Amerika noch sehr vielversprechend war, zog es von Güssing bis Kittsee Zehntausende über den Atlantik. Eine Suche nach ihren Spuren.

Wo die B 56 von Güssing in den Osten nach Strem abzweigt, steht in die Kurve gelehnt das Auswanderer-Museum. Ende der 1930er-Jahre lebte jede fünfte im Bezirk Güssing geborene Person in den USA. Im Auswanderer-Museum hat die Winzerin Gerti Unger einen Vermerk über ihren Vater gefunden, «Eingewandert ist ein Kind», ist in einem Dokument aus dem Jahr 1920 zu lesen. «Das war der Papa! Der ist 1919 in New York geboren, 1920 sind seine Eltern mit ihm zurückgekommen und alleine wieder rübergefahren.» Der Vater wuchs bei den Großeltern auf. «Es wird ihm nix gefehlt haben, es war halt so.» Eine typische Ein- und Auswanderungsgeschichte, die Elternteile und Kinder, Liebesbeziehungen, Freundschaften und Geschwister trennt, wieder verbindet, wieder trennt.
Als der Großvater starb, war der Vater um die dreißig. Da kam einer seiner Brüder zurück ins Südburgenland, um das Erbe anzutreten: «Na, Emmerich, was machen wir jetzt? Willst mich auszahlen oder nicht?», habe er gefragt. «Und der Papa hat gesagt, wie soll ich dich auszahlen, du bist ja nach Amerika gefahren, und ich hab am Hof die Arbeit gemacht.» Der Bruder ist geblieben, hat den Hof übernommen, und Gerti Ungers Vater zog mit der Mutter und den fünf Kindern ein paar Dörfer weiter zu den Schwiegereltern. Den Onkel nannten sie ein Leben lang «den Amerikaner».

Drinnen und draußen. «Das und das und das auch», Gerti Unger zeigt auf die Häuser, die «mit Dollar» gebaut wurden. «Von jedem Haus ist wer gegangen.» Wir fahren von Strem über Heiligenbrunn nach Reinersdorf. Oben am Hügel hinter der Kirche steht zwischen zwei Bänken das Amerikanerkreuz. Ein katholischer Gruß an die Herkunftsgemeinde, gewidmet und bezahlt von denen, die es über den Atlantik geschafft haben.
Dass oft weit mehr Menschen nach Amerika gegangen sind als «von jedem Haus einer», belegt die Geschichte der Familie Unger selbst. Ich bin angereist, um mir von Gerti Ungers Vater erzählen zu lassen, doch schon in den ersten Minuten erfahre ich, dass auch die Familie der Mutter und auch der Großvater von Herrn Unger in Amerika waren. Letzterer posiert am Cover dieser Ausgabe mit seinem Bruder im Fotostudio in Allentown, Pennsylvania. Seine Reise­kiste steht noch im Schuppen der Ungers.
Das Burgenland und Amerika, das ist eine lange gemeinsame Geschichte. Sichtbar wird sie in Straßennamen, «Sotbend» in Kroatisch Minihof/Mjenovo, das seinen Namen von Rückkehrer_innen aus South Bend, Indiana, verpasst bekam, oder «Chikago, 1.–7. Gasse», eine Siedlung in Kittsee; in Inschriften auf Gedenksteinen und Gräbern, am Reinersdorfer Friedhof etwa wird der 1955 sehr jung verstorbenen Rosalia Stoisits mit den Worten gedacht: «Wir konnten dich nicht sterben seh’n und nicht an deinem Grabe steh’n / Wir konnten dir die Hand nicht reichen und dich nicht einmal wiederseh’n»; sichtbar wird Amerika auch in der burgenländischen Literatur – Michaela Frühstücks Teta Jelka überfährt ein Hendl oder Theodora Bauers Chikago –, weil sich ohne Amerika keine burgenländische Familiengeschichte erzählen lässt; und natürlich in den Fotoalben derer, die wieder «draußen» wohnen. Draußen, das ist das Burgenland. Drinnen ist Amerika.

100 Jahre Migrations­geschichte. 100 Jahre Burgenland werden heuer zelebriert (einzig die Gemeinden Luising, Liebing und Rattersdorf, die bei der Grenzziehung vorerst in Ungarn landeten, müssen später nachfeiern), den Zuschlag für die Jubiläumsausstellung hat – man frage besser nicht nach, warum – die Burg Schlaining bekommen, im Landesmuseum in Eisenstadt widmet man sich in einer kleinen Sonderausstellung «unseren Amerikanern». Anhand von ein paar Dutzend Biografien wird hier Geschichte in Anekdoten erzählt. Eine Geschichte, die Mitte des 19. Jahrhunderts beginnt und Mitte der 1950er-Jahre zu Ende geht, die von Armutsmigration handelt, von prekären Wohn- und Arbeitsverhältnissen hüben wie drüben, von politischer Vertreibung und vom Traum vom Reichwerden.
Ihren quantitativen Höhepunkt erreichte die «burgenländische Amerikawanderung» im Jahr 1923 – über 6.600 Burgenländer_innen migrierten in diesem Jahr offiziell in die USA, aus Vorarlberg waren es gerade einmal 188 Personen. Insgesamt geht die (karge) Forschung bis ins Jahr 1923 von etwa 40.000 burgenländischen Neoamerikaner_innen aus. 1924 trat mit dem Immigration Act ein Gesetz in Kraft, das die Einwanderung massiv einschränkte. Grund für die Auswanderung war zu dieser Zeit vor allem die Armut der Kleinstbäuer_innen. Das burgenländische Erbrecht führt dazu, dass Höfe und Gründe geteilt werden, das gleiche Land musste immer mehr Familien ernähren. Die Reblaus tat ihr Übriges, Mitte des 19. Jahrhunderts legte sie fast den gesamten burgenländischen Weinbau lahm (und bescherte dem Südburgenland eine Institution: den Uhudler, den auch die Ungers keltern). Die neue Grenzziehung nach dem 1. Weltkrieg erschwerte die Wege zu etablierten Märkten in ungarischen Städten wie Sopron oder Szombathely. Währenddessen wurden in den USA Industriebetriebe etabliert, die nach Arbeitskräften lechzten – bekannt für ihre burgenlandkroatischen Arbeiter_innen ist etwa die Studebaker-Autofabrik in South Bend, andere fanden Arbeit in den Fleischereibetrieben von Chicago, auf Farmen, aber auch als Dienstbot_innen und Kinderfrauen in Privathaushalten.
Die wenige Forschung, die es zu diesen unzähligen hin- und hermigrierten Kilometern gibt (teils sollen die Menschen mit Ende der landwirtschaftlichen Saison nach Amerika aufgebrochen sein, um im Frühjahr wieder im Burgenland am Acker zu stehen), beruht auf der zum Standardwerk gekürten Amerika-Wanderung der Burgenländer (1. Ausgabe 1975) des Südburgenländers Walter Dujmovits. Auch seine Mutter war ein Kind, das in der Familienmigration «zurückgelassen» wurde. Dujmovits reiste in den 1950er-Jahren zu Recherchezwecken in die USA und war Mitbegründer der bis heute aktiven «Burgenländischen Gemeinschaft» in New York, die die Bande zwischen «drinnen» und «draußen» stärken sollte.

Im Straßenanzug in der Met. Einer der erzählen kann, wie es in Amerika war, auch wenn er nie vorhatte, sich dort niederzulassen, ist Stefan Kocsis. In seinem Wohnzimmer in Dolnja Pulja/Unterpullendorf steht neben einem Flügel eine Hradetzky-Orgel. Stefan Kocsis ist in den 1930er-Jahren in einem bäuerlichen Betrieb aufgewachsen, doch statt Landwirt zu werden, entschied er sich für die Musik. Erst Organist in der Unterpullendorfer Kirche, trieb ihn die Suche nach Lehrenden, die ihn herausfordern könnten, nach Wien. Konservatorium, Aufnahmeprüfung an die Hochschule für Musik, 1952 Diplomprüfung.
Stefan Kocsis sang im Wiener Akademie-Kammerchor. Über die Mitwirkung bei Tonaufnahmen wurde die Columbia Artists Management auf den Chor aufmerksam.
Andre Mertens, ihr New Yorker Chefmanager, kam nach Wien und ließ sich im Mozart-Saal des Konzerthauses das «komplette Programm von Palestrina bis zur Moderne» vorsingen. «Dann kam er zu uns, fantastisch, phänomenal, ich möchte Sie sofort engagieren.» Weil man die aufwendige Reise über den Ozean – das erste Mal an Bord der Queen Mary, später dann mit der britischen Fluggesellschaft BOAC aus London – nicht für zwei Wochen antreten konnte, dauerte so eine Tournee gleich drei oder vier Monate. «72 Konzerte haben wir gespielt», in New York, Chicago und Los Angeles das schwere Programm, in den Kleinstädten dazwischen etwas Zugänglicheres.
«Morgen wird Carmen sein, heute ist La Traviata», liest Kocsis aus seinem Reisetagebuch vor und übersetzt für mich aus dem Burgenlandkroatischen ins Deutsche – wir befinden uns in New York: «Publikum der Met ist nicht elegant, ni elegantan, im Parkett sitzen Leute im Straßenanzug!» Die Logen andererseits kosteten drei burgenländische Monatsgehälter. Aber der wichtige Teil der Geschichte ist der: «Mister Mertens hat uns in der Town Hall in New York ein Konzert organisiert, die Miete von 30.000 Dollar mussten wir selbst bezahlen, weil wir unbekannt waren in Amerika. Er sagte: ‹Wenn Ihr einen Komponisten uraufführt, ich weiß auch schon, welchen, und ein gewisser Kritiker der New York Times schreibt eine gute Kritik, dann seid ihr berühmt.› Das haben wir gemacht.» Er geht ins Haus, um ein Notenblatt zu holen: ein Kyrie Eleison von Virgil Thomson. «Schauen Sie sich die Noten an, das zu singen ist Irrsinn. Wir haben fünf Tour­neen gehabt wegen dieser Kritik. Das ist USA.»

Gräfliche Post nach Amerika. An den Burgenländer_innen in Amerika hatte Stefan Kocsis vorher kaum Interesse gehabt. «Eigentlich brachte mich der Graf Zichy in Nikitsch darauf.» Die russische Armee war noch im Burgenland, der Adelsbesitz großteils konfisziert. «Da sagte die Frau Gräfin, eine von Wimpfen, zu mir, sie hätte Verwandte in Chicago, ob ich wohl etwas mitnehmen könnte. Die Russen durften das nicht erfahren. Sie gab mir einen Brief und ein Paket, die sollte ich abgeben – und darauf achten, dass sie ja nicht in fremde Hände gerieten. Das war mein erster Kontakt mit unseren Auswanderern.» Das gräfliche Packerl kam gut in Amerika an, und dort lernte Stefan Kocsis ein Menge emigrierter Burgenländer_innen kennen, die er in seinem Reisetagebuch vermerkt hat: In den Bronx in New York habe er eine Stooberin besucht, in Chicago bei einem Unterpullendorfer gewohnt, ein Rich Reidinger aus Ritzing sei mit einer Zulieferfabrik für Massey Ferguson reich geworden, «so reich, dass er seinen Keller mit echten Dollarnoten tapeziert hat. Was es alles gibt, unwahrscheinlich!», und da war eine junge Frau Berlakovich, «die hat mir Manschettenknöpfe geschenkt, damit ich sie nicht vergesse». Deren Familie habe später, als sie wieder nach Österreich zog, den Cadillac mitgebracht: «Können Sie sich das vorstellen? Die fahren aus Chicago nach New York, schiffen den Cadillac ein und fahren im Burgenland damit herum. Und ich natürlich mit ihnen mit.»
Es waren die 50er-Jahre, in den USA herrschte Segregation. Der Rassismus gegen Schwarze war für Stefan Kocsis neu und bedrückend, und auch die weit verbreitete Einstellung zu Armut und Reichtum sei ihm zuwider gewesen: «Der nicht reich ist, ist selber schuld. Mich hat das entsetzt.» Nicht entsetzt, aber auch nicht betört habe ihn die amerikanische Landschaft. «Wenn Sie mich fragen, warum ich nicht dortbleiben wollte, erzähle ich Ihnen Folgendes: Ich war irgendwo im Mittleren Westen unterwegs, und treffe bei einem Spaziergang an einem düsteren Abend Doktor Wagner, den Vater von Wagner-Trenkwitz. Der Mittlere Westen ist eine endlose Prärie, öde! Und jede Kleinstadt schaut gleich aus. Ich frag den Wagner: Sag einmal, würdest du noch einmal in dieses Land kommen? Und er schaut sich um und sagt: Nein, das ist das letzte Mal.»

Zerstreut über die Kontinente. Zurück nach New York. 1852 wurde in der East 3rd Street 161–165 in Manhattan die Kirche des «Most Holy Redeemer», des Allerheiligsten Erlösers, eröffnet. Ein halbes Jahrhundert später heirateten hier Paul Weber und Juliana Gross, beide geboren in Deutsch Tschantschendorf, Westungarn. Mit ernstem Blick und fein herausgeputzt werden sie auf einer Studiofotografie verewigt, die Gerti Unger aus einer Mappe voller Erinnerungen holt. Darin findet sich auch der Trauschein, ausgestellt «am zwanzigsten Tage des Monates Januar Eintausendneunhundertundsieben» auf Deutsch; aufgrund der hohen Zahl deutschsprachiger Migrant_innen im Viertel waren mit Erlaubnis des amtierenden Erzbischofs zwei ebensolche Kirchengemeinden gegründet worden.
Paul war Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika gekommen. Er war noch nicht zwanzig, als sein Vater in der Landwirtschaft verunglückte, «und dann hat’s geheißen, er ist jetzt der Große, er muss halt schauen. Also was macht er? Auf Amerika fahren, das wär gut, und da kann man viel Geld verdienen.» Paul Weber ging erst auf die «kleine Burgenländer-Auswanderung» nach Wien, arbeitete dort «auf der Donau», beim Bau des Donaukanals. So verdiente er ein wenig Geld für die Reise, am Schiff arbeitete er im Maschinenraum, in den USA angekommen in einer Zementfabrik, als Tischler, schließlich auf einer Farm, «weil einer, der in der Landwirtschaft gearbeitet hat, hat alles können». Auf dieser Farm fand auch Juliana Gross eine Anstellung in der Küche. «Und wenn sie Strudeln und Nudeln gemacht hat, haben sie in die Küche geschrien: ‹Die Köchin soll bitte reinkommen›, sie möchten sich persönlich bedanken. Das hat die Oma immer erzählt.»
Ein Familienfoto, aufgenommen im New Yorker Studio von B. Bromberg, zeigt Juliana und Paul mit ihrer ersten Tochter Rosa. «Wie alle Großeltern wollten die das erste Enkelkind sehr gern sehen, also ist die Juliana mit dem Kind eingeschifft und ist ausseg’fahren», erzählt Gerti Unger. Aber Rosa, die schon vorher krank war, überlebte die Überfahrt nicht. Um die Seebestattung zu vermeiden, musste Juliana das Kind im Arm halten, bis das Schiff in Europa anlegte. In der Hafenstadt – in welcher, entzieht sich der Erinnerung – wurde Rosa bestattet. «Davon hat die Oma oft und sehr traurig erzählt.» Auch das ist Teil der Auswanderung: Verlust und Trauer, Zerstreutheit über die Kontinente.
Juliana und Paul lebten die kommenden Jahre zwischen dem Burgenland und Amerika, fuhren hin und her, vor allem Paul, der, so sagt seine Enkelin heute, «mit zwanzig zum ersten Mal weg- und mit fünfzig zum letzten Mal zurückgereist ist.» In der Zwischenzeit kamen weitere Kinder auf die Welt: Meri, die sich mit fünfzehn entscheiden würde, in den USA zu bleiben, und erst kürzlich im Alter von 105 Jahren in New York gestorben ist. Resi, die sich – auf Landarbeitsmigration in Gumpoldskirchen – in einen französischen Soldaten verliebte und statt in Deutsch Tschantschendorf in Paris alt wurde. Die Mutter von Gerti Unger selbst, und ein kleiner Bruder, der den Vater erst im Alter von fünf Jahren kennenlernte: «Da hat er seine Schwester gefragt: ‹Was tut denn der da immer, der tut nur anschaffen. Der soll wieder gehen.› Und sie hat gesagt: ‹Ja, mein lieber Bui, aber das ist dein Papa, der kann mit dir anschaffen.›»

Zerzauste Sehnsuchtslandschaft. Abends fahre ich zurück in den Norden, mit dem Auto – öffentlicher Verkehr und Burgenland, das ist ein anderes Kapitel. Über den Eisenberg und den Geschriebenstein geht es vom Land des Weins ins Land der Windräder. In Rechnitz wurde auch ein berühmter Amerikaner geboren: Jay Koch, der 1929 dreijährig mit seinen Eltern auswanderte, wurde in den Achtzigern quasi zum Präsidenten der USA – er gewann über eine Ausschreibung das Amt von Ronald Reagans Doppelgänger. Der südburgenländische Autor Clemens Berger hat ihm mit seiner Romanfigur Jay Immer (Der Präsident) ein Denkmal gesetzt.
Vor Lockenhaus (hier kam 1883 Ludwig Stössel zur Welt, der vor den Nazis fliehen musste und 1942 den deutschen Auswanderer Leuchtag in Casablanca spielen würde: «Liebchen, what watch?» «Ten watch.» «Such much?») lässt sich die untergehende Sonne noch einmal sehen, hinter Piringsdorf steht schon der Vollmond am Himmel. In der Piringsdorfer Sulzgasse veranlasste der Auswanderer Michael Stampf 1903 die Aufstellung eines Amerikanerkreuzes: «Geh nach Ödenburg und laß ein aus Stein gehautes Kreuz machen, ich glaube, für 80 oder 90 Gulden kann man schon ein schönes bekommen; nicht allzu groß, aber schön», wies er seine Tochter per Briefpost an. «Auf dem Kreuz muß ein Schiff aufgemalt werden mit 2 Rauchfang.»
Heuer hat der Frühling spät begonnen, die ersten Knospen springen gerade auf, die Felder sind noch braun. Sanfte Hügel, strubbelige Hecken, frisiert vom Wind aus der ungarischen Tiefebene. Selbst die viel zu groß dimensionierten Soja- und Zuckerrübenäcker nehmen sich im globalen Vergleich putzig aus. Doch, man kann schon verstehen, wieso dieser schiefe Landstrich vom Midwest aus betrachtet eine Sehnsuchtslandschaft ist.

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